FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

2. Spieltag, 22.08.2009

Brandenburger SC Süd 05 II vs. FK Hansa Wittstock

Viermal allein vor dem Torwart
Tore: 0:1 Peter Techen (72.), Marcel Hyna (83.)
Schiedsrichter: Haseloff (Fredersdorf)
Zuschauer: 50
Gelbe Karte: Tony Aumann, Steffen Päch, Daniel Gebauer, Marcel Hyna / Oliver Gießel (2.
Brandenburger SC Süd 05 II: Schaaf, Beyer, Nehls, René Heitepriem (55. Marcel Hyna), Marcel Gotsch (65. Kevin Unger), Steve Zimmer (80. Rico Gammrath), Tony Aumann, Steffen Päch, Daniel Gebauer, Groth, Bonk
FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Felix Strothenk, Peter Techen, Oliver Drott, Christopher Haak (46. Nico Grahlmann), Jochen Meier, Mathias Dannehl, Stefan Wolter, Silvio Braun (46. Christian Bauch), Oliver Gießel
 
Der Schock kurz vor dem Ende

Brandenburg. Im Vorfeld wären die Wittstocker mit einem 1:1 bei der spielstarken Reserve des BSC Süd zufrieden gewesen. So kehrten sie enttäuscht heim: „Viermal laufen wir allein auf den BSC-Keeper zu und bekommen den Ball nicht rein“, ärgerte sich Co-Trainer Thomas Engel. Und in der Schlussminute wurde dieses Manko bestraft, dem BSC gelang das 1:1.
Die ersten Halbzeit verlief ohne größere Höhepunkte. Beide Mannschaften legten Wert auf eine gute Defensive und ließen keine klare Chance zu. Dies änderte sich aber nach der Pause. Die Gastgeber wirkten nun optisch überlegen, aber zwingend waren die Aktionen nicht. Im Gegenteil, die Wittstocker konnten ohne größere Mühe, den Ball von ihrem Tor fern halten. „Minutenlang lief der Ball durch die BSC-Reihen, aber in unseren Strafraum kamen sie nicht“, so Engel. Als dann ein weiter Freistoß von Peter Techen an Freund und Feind vorbei ins Tor ging, lag Hansa plötzlich 1:0 vorn. Der BSC wollte den Ausgleich und öffnete dem Gast riesige Freiräume. Immer wieder stießen Oliver Gießel, Stefan Wolter, Jochen Meier und andere Hanseaten in die Lücken und tauchten allein vor dem Heimkeeper aus, doch alle scheiterten. Trotzdem schien der Auswärtssieg zu gelingen, doch dann gab ein insgesamt schwaches Schiedsrichtergespann eine klares Abseitstor für den BSC (89.) und es hieß 1:1. „Na, wenigstens nicht verloren“, nannte Engel den einzigen positiven Aspekt.

Quelle: MAZ/ROM